Sonntag, 14. Mai 2017

Kurzrezensionen: "Nacht" von Richard Laymon & "Die Terranauten" von T.C. Boyle

Nie hätte Alice gedacht, dass aus einer harmlosen Nacht so ein Albtraum wird...

Allgemeine Infos:
Verlag: Heyne
Reihe: nein
Originaltitel: After Midnight
Erscheinungsdatum: 06.08.2007
Seitenzahl: 544
ISBN: 9783453675360


Klappentext:
Als Alice den Job als Babysitterin annimmt, ahnt sie nicht, dass ihr die schrecklichste Nacht ihres Lebens bevorsteht. Denn kaum ist sie allein im Haus, wird sie von einem geheimnisvollen Anrufer terrorisiert. Als der dann auch noch versucht, in das Haus einzudringen, weiß sie sich nicht anders zu helfen, als ihn mit einem alten Säbel niederzustrecken. Doch damit beginnen die Probleme erst: Denn der Eindringling ist überhaupt nicht der Anrufer – und er wird auch nicht die letzte Leiche in dieser Nacht bleiben…

Meine Meinung:
Ich habe bereits ein paar Bücher von Richard Laymon gelesen und war recht gespannt, auf dieses hier, was echt schon wieder ewig auf meinem SUB lag.
Der Einstieg war zunächst etwas ruhiger, denn Alice hatte einfach einen schönen Tag. Bis sie plötzlich einen fremden im Garten sieht und plötzlich einen Anruf bekommt. Damit beginnt der Albtraum und die Ereignisse kommen ins Rollen.
Ich würde sagen, es ist wieder ein typischer Laymon: Ein sehr guter Spannungsbogen, merkwürdige Ereignisse und irgendwie ziemlich bizarr leicht perverse Situationen, wie man sie einfach von diesem Autor kennt. Einfach eben nichts für schwache Nerven, denn der Schauplatz ist super gewählt, düster und unübersichtlich, so dass eine Menge passieren kann.
Dennoch fand ich es an manchen Stellen etwas zu viel. Es kam zu viel ins Rollen, und ging immer weiter und weiter. Manchmal hätte ich mir einfach lieber ein Ende gewünscht und nicht noch was und nochmal irgendwie was ähnliches vom Ablauf her und das hat dann wieder die Konsequenz.
Insgesamt dennoch ein spannender Laymon, der seinem Schema treu bleibt und für ordentlich Spannung sorgt. Auch wenn es manchmal etwas viel des Guten war. Einfach nichts für schwache Nerven und Zartbesaitete.





Ein Experiment in Amerika: 4 Männer und 4 Frauen, für zwei Jahre eingeschlossen in einer Glaskuppel, der Ecosphere 2. Dort wollen sie das Leben nachbilden. Doch was wird in dieser Zeit passieren?

Allgemeine Infos:
Verlag: Hanser
Reihe: nein
Originaltitel: The Terranauts
Erscheinungsdatum: 09.01.2017
Seitenzahl: 608
ISBN: 9783446253865


Klappentext:
In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit.


Meine Meinung:
Die Idee hat mich irgendwie direkt neugierig gemacht, also habe ich mir mal das Leseexemplar auf der Arbeit geschnappt und mich von T.C. Boyle entführen lassen.
Anfangs kam es mir ein wenig schleppend vor, weil da die ganzen spannenden und nicht so spannenden Vorbereitungen waren und ich endlich in die Kuppel wollte. Klar es war schon interessant und ein guter Einstieg, aber dauerte für meinen Geschmack etwas lange.
Wir erleben die Geschichte aus drei Perspektiven: Dawn und Ramsay sind drin und Linda ist draußen. An sich eine sehr interessante Kombination, da mich vor allem natürlich das Leben drinnen unheimlich interessiert hat. Wir erfahren deshalb auch ziemlich viel über eben diese drei Personen, wohin gegen alle anderen Charaktere eher blass bleiben. Insgesamt hätte ich mir einfach ein paar mehr Dialoge gewünscht, gerade in der Kuppel. So war es zwar interessant, aber auch für mich etwas zäh und bzw nicht so spannend und dynamisch wie erhofft.
Das Ende hat mich dann etwas bedrückt und überrascht zurück gelassen. Es ist doch recht offen, aber für mich auch ein Stück weit nachvollziehbar und vielleicht gar nicht so falsch.
Insgesamt ein guter und durchaus interessanter Roman!

Mittwoch, 5. April 2017

Lesestatistik März 2017

Dieser Monat zählt eindeutig als sehr erfolgreicher Lesemonat für mich. Ich habe tolle neue Bücher entdeckt, eine Reihe beendet, eine weitere angefangen und vieles mehr. Aber seht selbst.

gelesene Bücher:
1.)"Selection- Die Krone" von Kiera Cass352 Seiten3 von 5 Wolken
2.)"Foxcraft- Die Magie der Füchse" von Inbali Iserles352 Seiten4 von 5 Wolken
3.)"Sie" von Stephen King528 Seiten3 von 5 Wolken
4.)"Zerschunden" von Michael Tsokos432 Seiten4 von 5 Wolken
5.)"Wenn ich bleibe" von Gayle Forman304 Seiten3 von 5 Wolken
6.)"Throne of Glass - Kriegerin im Schatten" von Sarah Maas544 Seiten5 von 5 Wolken
7.)"Celaenas Geschichte 3" von Sarah Maas124 Seiten5 von 5 Wolken (keine Rezension)
8.)"Celaenas Geschichte 4" von Sarah Maas116 Seiten5 von 5 Wolken (keine Rezension)
9.)"Celaenas Geschichte 5" von Sarah Maas40 Seiten3 von 5 Wolken (keine Rezension)
10.)"Die Überfahrt" von Mats Strandberg 512 SeitenRezension folgt am 24.Mai
11.)"Das geheime Vermächtnis des Pan" von Sandra Regnier413 Seiten4 von 5 Wolken

Damit habe ich im vergangenen Monat 11 Bücher (davon 1 Hörbuch) mit insgesamt 3.717 Seiten gelesen. Das macht in diesem Jahr 23 Bücher mit insgesamt 8.239 Seiten. Damit habe ich diesen Monat mal wieder richtig viel geschafft, auch wenn drei Kurzgeschichten dabei waren.

Mein SUB hat einen Stand von 69 Büchern und 23 eBooks. Damit habe ich meinen SUB um weitere vier Bücher erleichtert, auch wenn ich viele tolle Neuzugänge hatte. Außerdem musste ich leider ein Buch abbrechen und habe zwei ungelesen aussortiert.
1.)"Celaenas Geschichte 3" von Sarah Maasgekauft
2.)"Talitha Running Horse" von Antje Babendererdegeliehen
3.)"Die Terranauten" von T.C. BoyleLeseexemplar
4.)"Achtnacht" von Sebastian Fitzekgekauft
5.)"Celaenas Geschichte 4" von Sarah Maasgekauft
6.)"Celaenas Geschichte 5" von Sarah Maasgekauft
7.)"Morgen lieb ich dich für immer" von Jennifer L. ArmenstroutLeseexemplar
8.)"The Sun is also a Star" von Nicola YoonLeseexemplar
9.)"Magonia" von M.D. HeadleyLeseexemplar
10.)"William Wenton und die Jagd nach dem Luridium" von Bobbie PeersLeseexemplar
11.)"Der Geist" von Richard Laymongekauft

Mein Monatshighlight war diese Fortsetzung, weil sie einfach alles getoppt und mich sehr gefesselt und begeistert hat!

Was war im März so los?
Ich habe endlich wieder regelmäßig gelesen und dabei auch einiges geschafft, worauf ich sehr stolz bin. Denn es war auch mal wieder nötig.
Außerdem habe ich mich schon erfolgreich in meine Lernsachen gestürzt und langsam kommt das Wissen wieder, was irgendwo tief in meinem Kopf vergraben ist, weil es lange nicht gebraucht wurde. Aber eigentlich bin ich recht zuversichtlich und auch noch nicht mit den Nerven am Ende. Das kommt erst im April bzw Anfang Mai.
Momentan häkel ich Murlocs für ein Geburtstagsgeschenk und diese kleinen Dinger machen mich wirklich wahnsinnig. Aber sie sehen einfach putzig aus und das entschädigt es wieder.
Ich war tatsächlich den Samstag auf der Buchmesse, auch wenn ich es eigentlich nicht geplant hatte. Eigentlich sind wir auch nur durch die Hallen geschlendert und Bücher bestaunt, aber es war trotzdem schön und das ein oder andere Buch durfte auch mit nach Hause.
Diesen Monat war ich sogar im Kino und hab mir "Die Schöne und das Biest" angeguckt. An sich fand ich ihn sehr schön umgesetzt, nur manchmal stockte die Synchronisation etwas. Aber insgesamt hat er sich gelohnt. Zu dem habe ich "The Jungle Book" gesehen und da hatte ich anfangs wirklich meine Zweifel. Aber ich wurde sehr positiv überrascht. Er hat mir echt gut gefallen, auch wenn er düsterer und etwas anders als der Kinderfilm ist, war er echt toll gemacht!

Was plane ich für den April?
Ich arbeite auf meinen Urlaub hin, denn in drei Wochen fliege ich mit Freunden nach Sardinien, wo ich mich schon unglaublich drauf freue. Gutes Wetter, Sonne, Strand, Meer, lesen, einfach alles.
Bis dahin werde ich noch fleißig lernen, so dass ich meinen Urlaub ohne diese Gedanken genießen kann.
Außerdem möchte ich ein bisschen die Sonne nutzen und draußen lesen, wie man es in den letzten Tagen ja schon manchmal konnte.
Vielleicht komme ich auch endlich mal mit Grey's weiter, denn da wird es gerade echt spannend und ich möchte am liebsten eine Folge nach der anderen schauen. Aber irgendwie hat mein Leben da was gegen.
Ansonsten freue ich mich einfach wie immer über das, was so passiert und lasse es einfach auf mich zukommen. 

Dienstag, 4. April 2017

Rezension: "Das geheime Vermächtnis des Pan" von Sandra Regnier

Felicity ist eigentlich nicht gerade die Beliebteste in ihrer Stufe, doch irgendwas muss dieser neue Leander doch an ihr finden. Immerhin könnte er auch mit den Coolen rumhängen, doch er entscheidet sich für sie. Wenn sie nur wüsste...

Allgemeine Infos:
Verlag: Carlsen
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: Das Vermächtnis des Pan
Erscheinungsdatum: 20.12.2013
Seitenzahl: 413
ISBN: 9783551313805


Klappentext:
Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover finde ich eigentlich ziemlich schön mit der Skyline im Hintergrund und der Elfe im Vordergrund. Leider ist mir aufgefallen, dass sie ein Gesicht hat, was ich nicht ganz so gelungen finde. Aber dennoch eigentlich ein schönes Cover. Auch der Titel gefällt mir ziemlich gut und dank dem Klappentext und Meinungen von Freunden war ich schon recht gespannt auf die Geschichte.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte beginnt aus zwei Perspektiven, was ich ja schon mal ziemlich gut fand, weil es einfach die Situation am Anfang noch komischer macht und besser darstellt. Danach war ich gut in der Geschichte drin und wollte mehr von Felicity und Leander erfahren.
Die Idee an sich klingt so weit erst mal ganz gut. Ich fand es interessant, dass Leander sozusagen die Retterin finden und überzeugen muss und war gespannt, wie er es anstellen würde.
Zunächst ist es eher eine typische Highschool-Geschichte, ohne es jedoch abwertend zu meinen. Man lernt Leander und vor allem Felicity kennen und merkt recht schnell, wie die Beiden so sind. Leander gibt sich eher als der Coole und Felicity ist eher etwas unbeliebt an der Schule, aber hat dennoch einen ganz tollen Freundeskreis und weiß gar nicht so wirklich, was Leander eigentlich von ihr möchte.
Ab und zu wird es ein wenig geheimnisvoll um Leander, von dem man eigentlich recht wenig weiß, aber natürlich einiges ahnt. Doch leider erfährt man erst ganz zum Schluss endlich mal etwas über die Feenwelt und Felicitys eigentliche Aufgabe und dann endet es mit einem richtig fiesen Cliffhanger.
Trotzdem fand ich die Geschichte echt gut gemacht und interessant und bin wirklich gespannt auf die beiden Fortsetzungen.

...Schreibstil:
Der Schreibstil war echt angenehm und ließ sich sehr gut lesen. Die Geschichte lebt von ihren vielen Dialogen zwischen den Personen, was ich aber als angenehm und gut empfunden habe. Es hat die Geschichte doch sehr lebendig gemacht und entsprach auch einfach den Charakteren selbst.
Außerdem fand ich die zwei, drei Stellen gut gewählt, die aus beiden Perspektiven waren. Das hat gut gepasst und sonst war es genau richtig, aus Felicitys Sicht zu erzählen. 

Fazit:
Zunächst eher eine schöne Schulgeschichte mit Liebe und Geheimnissen und später dann mehr zu Feen und Fantasy. Eine interessante Mischung und sympathische Charaktere und ein sehr lebendiger, schöner Schreibstil runden die Geschichte ab und haben mich gut unterhalten und begeistert.
Ihr mögt Highschool-Geschichten, Feen und eine schöne Liebesgeschichte? Dann kann ich jedem der das mit 'ja' beantworten kann, diese Geschichte nur empfehlen. Denn mir hat sie Spaß gemacht!




Sonntag, 2. April 2017

Kurzrezension: "Throne of Glass - Kriegerin im Schatten" von Sarah Maas

Einen unerbitterlichen Wettkampf hat sie bereits gewonnen, doch es wartet noch eine ganze Menge auf sie. Denn sie soll für den König töten, aber eigentlich kann sie ihn und seine Vorhaben nicht leiden... 

Allgemeine Infos:
Verlag: dtv
Reihe: Teil 2 von 6
Originaltitel: Crown of Midnight
Erscheinungsdatum: 23.10.2015
Seitenzahl: 544
ISBN: 9783423716529


Klappentext:
Celaena hat sich in einem unerbittlichen Wettkampf gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt und ist nun Champion des Königs. Nach seinen Vorgaben soll sie unliebsame Gegner beseitigen, die dessen grausame Herrschaft beenden wollen. Doch statt sie aus dem Weg zu räumen, warnt Celaena seine Feinde und ermöglicht ihnen so die Flucht. Dieses Geheimnis verbirgt sie zunächst selbst vor Chaol, zu dem sie sich gegen ihren Willen immer mehr hingezogen fühlt. Wie sehr kann sie ihm vertrauen? Schließlich ist Chaol der Captain der königlichen Leibgarde. Soll sie auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?

Meine Meinung:
Der erste Teil hat mir schon gut gefallen und vor allem zum Ende hin kam ein ganz anderer Aspekt hinzu und ich war unglaublich gespannt, wie es weiter geht. In der Zwischenzeit habe ich die fünf Kurzgeschichten gelesen, die mir einen super Einblick in Celaenas Gedanken und ihre Prinzipien vermittelt haben und vor allem hat man einfach ihre Vorgeschichte erlebt, die alles andere als einfach ist.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Es ging prinzipiell genau da weiter, wo es damals aufgehört hat, mit der Ausnahmen, dass Celaena schon seit ein paar Monaten oder so bereits die Aufträge des Königs ausführt. Doch ich war irgendwie direkt wieder drin und wollte von ihrem neuen Leben und ihrem persönlichen Zwiespalt erfahren. Das wurde auch einfach unglaublich gut dargestellt.
Celaena ist für mich mittlerweile, vielleicht auch durch die Kurzgeschichten, eine ganz tolle Protagonistin geworden. Sie ist mutig, steht für ihre Prinzipien ein, hat schon unheimlich viel durchgemacht und trotzdem steht sie immer wieder auf und kämpft weiter. Manchmal vielleicht in blinder Wut, aber doch immer mit einem festen Ziel vor Augen, wo sie auch niemand wirklich von abbringen kann.
Wie kann man denn die letzten 250 Seiten so unfassbar genial, vielfältig, spannend und wichtig schreiben, dass sich einfach so viel für die weitere Geschichte ergibt und verändert und überhaupt. Davon bin ich immer noch ganz überrascht und begeistert. Das zeigt auch, wie toll die Autorin schreiben kann. Ich mag ihren Schreibstil mittlerweile einfach gerne.
Das Ende war sehr intensiv und spannend. Es hat irgendwie alles, was vorher war, auf den Kopf gestellt und eröffnet der weiteren Geschichte sehr viele Möglichkeiten und lässt mich unglaublich gespannt sein, was noch so passieren wird.

Du glaubst, Teil 1 hat dich begeistert? Fehlanzeige, denn diese Fortsetzung wird es toppen!

Neuzugänge #66

Die letzten beide Monate waren es nur wenige neue Bücher, dafür sind es dieses Monat ein paar mehr geworden. Die Kurzgeschichten von Sarah Maas habe ich auch schon direkt gelesen und zwei sind schon fest für den nächsten Monat eingeplant.

"Celaenas Geschichte 3" von Sarah Maas
Klappentext:
Als der König der Assassinen Celaena einen riskanten Sonderauftrag anbietet, durch den die Sklaverei bekämpft werden soll, nimmt sie ohne zu Zögern an. Der gefährliche Auftrag führt sie hoch auf die Dächer und tief hinunter in die Katakomben der Stadt. Und was sie dort findet, gefällt ihr ganz und gar nicht ...
zum Buch






"Talitha Running Horse" von Antje Babendererde
Klappentext:
Die 14-jährige Talitha Running Horse ist nicht wie die anderen Lakota- Indianer, die im Reservat leben – denn Talithas Mutter ist eine Weiße. Sie hat ihre Familie und das Reservat verlassen, als Talitha noch klein war. Der Vater ist arbeitslos. Als dann auch noch der Trailer abbrennt, in dem Talitha mit ihrem Vater lebt, und der Vater unschuldig ins Gefängnis muss, gerät Talithas Welt vollens aus den Fugen. Kraft gibt ihr nur die Zuneigung zu der schönen Stute Stormy. Und dann ist da auch noch der junge Neil Thunderhawk …
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"Die Terranauten" von T.C. Boyle
Klappentext:
4 Frauen, 4 Männer, 2 Jahre in einem riesigen Terrarium. Bestsellerautor T.C. Boyle erzählt vom halsbrecherischen Versuch, eine neue Welt zu erschaffen.
In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen?
zum Buch

"Achtnacht" von Sebastian Fitzek
Klappentext:
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!
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"Celaenas Geschichte 4" von Sarah Maas
Klappentext:
Celaena Sardothien hat alles: ein Zuhause, die Liebe von Sam und, vor allem, ihre Freiheit. Aber sie wird niemals richtig frei sein, solange sie noch unter dem Einfluss von Arobyn Hamel, ihrem alten Meister, steht. Deshalb beschließen Sam und sie, einen letzten äußerst riskanten Auftrag anzunehmen, der sie für immer von allem befreien soll. Doch wenn man alles hat, kann man auch alles verlieren ... …
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"Celaenas Geschichte 5" von Sarah Maas
Klappentext:
Nur noch einen Abend muss Celaena in diesem lauten Wirtshaus überstehen, bevor sie am Morgen zu den Schweigenden Assassinen aufbricht. Einen Abend ohne aufzufallen, ohne sich in eine Schlägerei verwickeln zu lassen. Eigentlich ganz einfach, doch wer Celaena kennt, weiß, wie schwer ihr das fällt …
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"Morgen lieb ich dich für immer" von Jennifer L. Armenstrout
Klappentext:
Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …
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"The Sun is also a Star" von Nicola Yoon
Klappentext:
Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.
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"Magonia" von M.D. Headley
Klappentext:
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …
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"William Wenton und die Jagd nach dem Luridium" von Bobbie Peers
Klappentext:
Niemand kann Rätsel besser lösen als William Wenton! Doch als er einen angeblich unlösbaren Code knackt, wird er von geheimnisvollen Fremden ans Institut für Posthumane Forschung entführt. Hier erfährt er, dass er zu den sogenannten Kandidaten gehört, deren Aufgabe es ist, die Welt vor dem gefährlichen Luridium zu beschützen. Dabei soll ihm ein Orbis helfen, eine Art fliegende Kugel, deren Form und Größe sich ständig verändert. Doch William hat scheinbar übermächtige Gegner und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
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"Der Geist" von Richard Laymon
Klappentext:
Eine Gruppe von Studenten probiert auf einer Party ein altes Ouija-Brett aus. Tatsächlich können sie Kontakt mit einem Geist aus dem Jenseits aufnehmen, der ihnen verrät, dass auf dem Calamity Peak, einer unzugänglichen Bergregion in Kalifornien, ein Schatz versteckt sein soll. Ein Riesenspaß – so denken die jungen Leute. Doch die Reise, die sie beginnen, führt alle in ein unaussprechliches Grauen.
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Mittwoch, 29. März 2017

Kurzrezension: "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman

Mia steht vor der Entscheidung, ihren Traum von der Musik zu folgen, oder bei ihrer Familie und ihrem Freund zu bleiben. Doch dann kommt alles anders und sie steht schließlich vor einer gänzlich anderen Entscheidung... 

Allgemeine Infos:
Verlag: Blanvalet
Reihe: Teil 1 von 2
Originaltitel: If I stay
Erscheinungsdatum: 18.08.2014
Seitenzahl: 304
ISBN: 9783442384044


Klappentext:
Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert? Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

Meine Meinung:
Lange lag es bei mir auf dem SUB und endlich habe ich es gelesen. Doch leider habe ich mir glaube ich zu viel von der Geschichte erhofft.
Die Idee an sich fand ich eigentlich ganz interessant und auch die ganze Verbindung zur Musik war mal was anderes. Vor allem nicht nur zur klassischen Musik, sondern auch durch Adam zur Rockmusik.
Mia war mir super sympathisch, ich mochte sie einfach direkt von Anfang an. Ihre ganze Art und Weise fand ich einfach toll. Aber mit Adam bin ich stellenweise nicht ganz warm geworden. Er war zwar nett, aber ich konnte mich nicht so gänzlich in ihn verlieben, wie es Mia konnte.
Aber irgendwie war der Schreibstil gar nicht so schön, wie ich es von anderen ihrer Bücher kannte. Ich kann auch gar nicht mal so genau sagen, was mir gefehlt hat. Denn es war echt gut erzählt. Ich mochte den Wechsel zwischen der jetzigen Situation und den vielen Rückblenden zu früher und wie alles begann zwischen Mia und Adam.
Das Ende war zwar relativ offen, aber mir hat es gut gefallen. Es muss nicht immer ein ganzes geschlossenes Ende geben, denn so war es genau richtig für die Geschichte!
Insgesamt eine schöne, solide Liebesgeschichte, die stark in der Musik verankert ist. Einfach mal etwas anderes, was sich gut lesen lässt.

Mittwoch, 22. März 2017

Kurzrezensionen: "Sie" von Stephen King & "Zerschunden" von Michael Tsokos

Paul Sheldon hat einen schweren Unfall, doch Annie kümmert sich liebevoll um ihn, bis es ihm wieder besser geht. Jedoch ist sie sein größter Fan und hält ihn gefangen und zwingt ihn zu schreiben... 

Allgemeine Infos:
Verlag: Heyne
Reihe: nein
Originaltitel: Misery
Erscheinungsdatum: 08.02.2011
Seitenzahl: 528
ISBN: 9783453435834


Klappentext:
Schriftsteller Paul hat seine Serienheldin Misery sterben lassen. Nach einem Autounfall hält die Krankenschwester Annie - Pauls "größter Fan" - den verletzten Autor gefangen und zwingt ihn weiterzuschreiben.

Meine Meinung:
Lange wollte ich mal einen Stephen King lesen und dann wurde mir dieser hier ans Herz gelegt und ich war ganz gespannt.
Der Einstieg war etwas verwirrend, wie in einem Delirium und genau so sah es zu dem Zeitpunkt in Pauls Kopf aus. Danach wurde es klarer und man hat mit herausgefunden, dass er sich bei Annie befindet und einen ziemlich schweren Unfall hat. Und schon nach wenigen Stunden merkt man, dass mit Annie etwas nicht stimmt und was einen erwartet: Er soll für sie ein Buch schreiben, in dem Misery wieder lebt. Und solange ist er ihr Opfer.
Sie ist schon ziemlich krank im Kopf und das merkt man bereits nach kurzer Zeit. Mal sehen, was da noch so alles passieren wird. Paul versucht irgendwie, das Beste aus der Situation zu machen und fängt an zu schreiben, nachdem er einiges erdulden musste.
Es war ziemlich gut gemacht, dass dann direkt das neue Werk von Paul abgedruckt war und man es direkt lesen kann. Leider bin ich in die Geschichte um Misery weder vom Inhalt noch vom Schreibstil her rein gekommen. Das war mir einfach zu konfus und fern und hat leider meinen Lesefluss etwas gedämpft. Auch einfach vom Verlauf her, fand ich es eher abstrakt.
Ansonsten zog mich die Geschichte mehr und mehr in ihren Sog und ich war immer wieder erschreckt, wie krank Annie eigentlich ist und zu was sie fähig ist.
Insgesamt war es sehr spannend gemacht, King hat einen super fesselnden Schreibstil, doch leider hat es sich für mich trotz Spannung und so einfach etwas gezogen. Ich kann es gar nicht so genau erklären. Denn eigentlich ist immer wieder was passiert und ich wollte auch mehr erfahren. Aber irgendwie fehlte mir dann doch was.
Dennoch freue ich mich auf den nächsten King, den ich lesen werde. Auch wenn ich noch nicht so genau weiß, zu welchem Werk ich greifen werde. Vielleicht war dieses hier einfach nicht so meins, wie ich es erhofft hatte.



Ein Killer, der quer durch Europa reist. Im Verdacht steht ein alter Freund von Fred Abel, dem Rechtsmediziner. Mit allen Mitteln möchte er seine Unschuld beweisen, denn es geht um Zeit...

Allgemeine Infos:
Verlag: Droemer Knauar
Reihe: Teil 1 von 3
Originaltitel: Zerschunden
Erscheinungsdatum: 01.10.2015
Seitenzahl: 432
ISBN: 9783426517895


Klappentext:
Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt.


Meine Meinung:
Es war einfach mal irgendwie was anderes und irgendwie auch nicht. Dass nicht immer nur die Polizei ermittelt oder ein Kommissar, ist ja nicht unbedingt so neu. Aber dieses Mal kam es mir einfach mal vor, wie etwas anderes, denn der Rechtsmediziner ermittelt selbst, weil ein alter Freund von ihm unter Verdacht steht und er seine Unschuld beweisen möchte. Doch so ganz sicher, ist er sich da auch nicht.
Diese Situation war schon mal ziemlich knifflig, doch da war auch noch die Zeit, die Fred Abel im Nacken saß, denn die Tochter seines Freundes liegt im Sterben und er muss ihn aus der U-Haft holen.
Den Fall selbst fand ich ziemlich interessant gemacht. Gar nicht mal so grausam, wie in vielen anderen Thrillern dieser Art. Grausam war eher die Parallelgeschichte, denn auch hier gab es wieder unterschiedliche Perspektiven, die ich ganz spannend gemacht fand.
Ich mochte Fred Abel einfach gerne! Ein Rechtsmediziner, der mir eigentlich auf Anhieb sympathisch war und mit dem ich gerne auf Verbrecherjagd war und versucht habe, die Spur zu erkennen und dem Täter einen Schritt voraus zu sein.
Währenddessen erfährt man auch ein paar Hintergrundinfos über Rechtsmedizin und Profiler. Da merkt man einfach, dass der Autor vom Fach ist und es ganz anders nochmal beschreiben kann.
Die Auflösung der Geschichte war schlüssig, plausibel und spannend! Insgesamt ein guter Thriller, der für mich einfach mal ein bisschen anders war und aus der Masse hervor sticht. Ich habe ihn gerne gelesen.

Sonntag, 19. März 2017

Hörbuchrezension: "Foxcraft - Die Magie der Füchse" von Inbali Iserles

Isla wächst ziemlich behütet auf, bis sie ihre Familie verliert und sich auf die Suche nach ihrem Bruder macht. Dabei lernt sie mehr über die Füchse und das mehr in ihr steckt, als sie je für möglich hielt. Aber wem kann die kleine Füchsin trauen?

Allgemeine Infos:
Verlag: Argon
Sprecher: Cathlen Gawlich
Reihe: Teil 1 von 2
Originaltitel: Foxcraft
Erscheinungsdatum: 24.09.2015
Laufzeit: 404 Minuten
ISBN: 9783839841044


Klappentext:
Tief verborgen in den Wäldern leben die Füchse wild und ungezähmt. Sie hüten ihre Geheimnisse und pflegen ihre uralte Magie. Doch eine dunkle Gefahr bedroht ihre Welt!
Von all dem ahnt die junge Füchsin Isla nichts. Sie lebt in Frieden und Sicherheit. Doch dann verliert sie ihre Familie – und gerät mitten hinein in den Kampf um das Reich der Füchse. Wem kann Isla noch trauen? Wer ist Freund, wer Feind?


Meinung zu...

...Cover, Titel, Klappentext & Lesegrund:
Das Cover passt ziemlich gut zum Inhalt und ich finde es eigentlich ganz ansprechend gemacht. Der Titel gefällt mir ebenfalls recht gut. Doch der Klappentext bleibt verhältnismäßig recht unspezifisch, also ich wusste nicht wirklich, was mich in der Geschichte erwartet.
Ich habe das Buch damals auf der Buchmesse als Leseexemplar bekommen und war recht interessiert an der Geschichte, aber eben auch kaum Erwartungen.

...Grundidee & Verlauf:
Die Geschichte startet relativ ruhig, Isla und ihr Bruder spielen miteinander und man lernt auch direkt ihre restliche Familie kennen. Die Idylle und das Leben scheinen perfekt, bis ihr Bau von anderen bösen Füchsen überfallen und Isla von ihrer Familie getrennt wird und sich ins große Knurren flüchtet.
Ich habe tatsächlich ein paar Kapitel gebraucht, bis ich von der Geschichte her drin war und bis mich das Geschehen gepackt hat und ich gerne mehr erfahren wollte. Doch dann war ich irgendwie gefesselt, denn es gab etwas Neues, von dem Isla selbst noch nichts geahnt hat. Es gibt nämlich die Magie der Füchse und das hat der Geschichte eine Handlung gegeben, zusätzlich zur Suche nach ihrem Bruder, die mich interessiert hat und einen gewissen Reiz ausgeübt hat.
Zwischenzeitlich fehlte mir allerdings irgendwie der Erklärungen dahinter. Warum haben die Füchse den Zugang zur alten Magie und was hat es mit den Alten auf sich. Da bleibt einfach noch einiges unbeantwortet, was vielleicht in den folgenden Teilen noch kommt.
Den Knackpunkt der Geschichte habe ich leider schon vorher irgendwie geahnt, aber Isla war etwas blind dafür, obwohl sie schon ein ungutes Gefühl hatte. Vielleicht zeigt sich an der Stelle aber auch, dass ich weiter denke als die eigentliche Zielgruppe.
Trotzdem habe ich der Geschichte einfach gerne gelauscht und irgendwie war es durch die Sprecherin einfach klasse und interessant. Isla ist mir sehr ans Herz gewachsen, denn sie war so alleine und es gab so viel unbekanntes für sie und sie hat sich so tapfer geschlagen und viel riskiert und Angst gehabt. Einfach eine ganz starke Protagonistin, obwohl sie eigentlich so jung und unerfahren ist.
Ganz lustig fand ich die Beschreibungen der Menschenwelt, die bei Isla das große Knurren heißt und natürlich auch alle anderen Dinge unseres Lebens, die bei den Füchsen bzw den Tieren generell ganz anders und interessant wahrgenommen werden.

Sprecher:
Die Sprecherin hat die Geschichte für mich irgendwie ein bisschen ausgemacht. Als ich zwei drei Kapitel gelesen habe, war es für mich einfach nicht das Gleiche. Sie hat die Geschichte einfach so schön lebendig gemacht und damit hat die Geschichte mich ganz anders begeistert und gefesselt. Anfangs fand ich ihre Stimme ungewöhnlich tief, aber nach einigen Minuten fand ich sie sehr passend und habe ich super gerne zugehört. Sie hat es geschafft, wirklich jedem Charakter eine andere Tonlage zu geben, so dass es einfach interessant zu hören war. 


Fazit:
Dieses Hörbuch lebt von ihrer Sprecherin und von der ganz starken, mutigen Protagonistin Isla! Zudem von der ungewöhnlichen Idee, der Fuchsmagie, auch wenn einem dazu ein paar Infos fehlen warum und weshalb. In manchen Momenten für mich vorhersehbar, habe ich trotzdem mitgefiebert und wollte mehr erfahren. Ich habe mich auf jede Minute dieses Hörbuchs gefreut und werde definitv auch den zweiten Teil hören. Immerhin muss ich einfach wissen, wie es mit Isla weiter geht und ob sie ihren Bruder finden wird.
Ich empfehle diese Geschichte jedem, der sich für eine ungewöhnliche Fuchs-Geschichte mit Magie interessiert. Einfach mal etwas anderes, bei dem man recht schnell mitfiebert! Auch schon ein guter Tipp für lesebegeisterte Kinder ab 10 Jahren, die erste Erfahrungen im Fantasy-Bereich sammeln möchten.